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Ist das das Leben?

Es ist so wahnsinnig viel passiert. Ich war lange nicht hier. Konnte nicht schreiben, wollte nicht.
Es ist seltsam zu lesen, was ich damals geschrieben habe.

In den Sommerferien war ich in Australien. Wahrscheinlich die 6 besten Wochen meines Lebens. Es war ein Erlebnis. Wegen des wundervollen Landes, der Natur, aber besonders wegen der Menschen, die meine Zeit dort begleitet haben. Ich habe wirklich so etwas wie eine zweite Familie gewonnen, darum bin ich unglaublich dankbar.

Aber der Aufenthalt trug wohl auch maßgeblich dazu bei, dass meine Beziehung in die Brüche ging. Zum wundervollsten Menschen der Welt. 13 Monate waren wir zusammen. Er hat mir geholfen wieder auf die Beine zu kommen. Er war für mich da. Hat sich nie beklagt und ich habe nicht gemerkt, als es an seine Kräfte ging. Ich war zu stur. In mich versunken.
Er machte Schluss. Ich realisierte es gar nicht wirklich. Wochen des totalen Exzesses folgten. Ich war um meine Existenz beraubt. Alles weg. Mein Lebensplan, meine Hoffnung, meine abgöttische Liebe.

Im Januar habe ich geschrieben, dass ich es kaum glauben kann, dass ich fähig bin so zu lieben. Ich war es.

Alkohol viele Wochen lang. Trinken bis zum Abwinken. Ich habs nicht gemerkt, aber ich wollte vergessen. Statt dessen habe ich verdrängt.
Ausziehen von daheim. Die letzte Rettung um nicht wieder in die Klinik zu müssen. Flucht. Vor der Krankheit, vor mir selbst?
Wochen unbeschreiblicher Harmonie.

Irgendwann fiel der dunkle Vorhang über mich. Alles war schwarz. Ich bekam Panik.. Heulen, Heulen, Heulen. Wimmern im Dunkeln. Keine Luft mehr. Keine Luft zum Atmen.

Suchen und nichts finden. Langsam komme ich runter. Bin wieder daheim. Sehe in den Spiegel. Wenn ich ich traue.
Und sehe diesen riesigen Scherbenhaufen, den ich ihm vor die Füße geworfen habe. Als ich versuche ihn aufzuheben, schlage ich auf der anderen Seite ein Fenster ein, breche weitere Seelen, verletze geliebte Menschen und trampele mir meinen Weg raus in die Freiheit..

Großes Wort, schwer zu ertragen.
Ich vermisse ihn.
Ich vermisse mich. Wo bin ich? Wo sind wir? Wo ist unser Leben?

Wird Klein-Thees jemals mit seinen Mandelaugen zwinkern?

This is it. Esperanza.

21.12.06 21:13, kommentieren

In the clouds

Hey, ich hatte vergessen WIE schön, dass Leben ist.
Wir sind wieder zusammen.

Ich liebe ihn. Habe nie aufgehört ihn zu lieben. Es ist wie nach Hause zu kommen mit der sicheren Gewissheit, dass nichts richtiger ist als das. Es ist soo richtig.
Ich lebe und es geht mir gut.

Ich weiß jetzt, was er mir bedeutet. Er ist mein Ein und Alles.
Nie wieder will ich ihn verletzen. Ich bin glücklich.

Heute morgen hat er angerufen. Ob ich mir vorstellen könnte, wieder mit ihm zusammen zu sein, denn ich hätte am Telefon letzte Woche ja angedeutet, dass ich noch etwas für ihn empfinde.
Außerdem sei er ja seit heute morgen wieder Single. Habe mit Pola Schluss gemacht. Er habe sie nicht geliebt.

Haben uns getroffen. Waren spazieren. Waren auf "unserem" Spielplatz. Haben uns geküsst in der Hängeschaukel. Er ist so wunderschön.

Mein wunderschönstes Weihnachtsgeschenk.

m.

23.12.06 21:33, kommentieren

The world is turning and turning and I'm sick of it

Langsam reichts mir. Ich habe schon wieder Zweifel an meinen Entscheidungen. Ob es wirklich richtig war alles so Knall auf Fall zu reaktivieren. Wäre es nicht besser gewesen zu warten, so wie ein sehr gute Freund es mir geraten hat?
Zu warten, bis ich mich selbst gefunden habe?

Ich weiß nicht wen ich will, was jeder der Beiden für mich bedeutet, weiß ich. Aber kann es sein, dass sich mit der Entscheidung für einen von ihnen, mein ganzes Leben wendet, sich ändert und auch in Zukunft in anderen Bahnen verlaufen wird?


Ist es wirklich der Typ, der mein Leben dreht und wendet? Warum bin ich nicht ich, und ICH Richter über mein Schicksal. Ich habe das Gefühl alles entscheidet sich nur an der Beziehung, die ich führe.

Das sollte so nicht sein.

Ich hatte dich in den Armen. Lange. Die Zeit blieb fast stehen. Ich roch dich und dachte.. das ist richtig. Ich fühlte das Kribbeln. Und ich fühlte mich schuldig.

Dachte ich sei schlecht im Billard. War es aber gar nicht.
Deine Augen. Deine bedingungslose Liebe/Freundschaft.. ich weiss es nicht. Es erfüllt mich, zu wissen, dass du immer da sein wirst. Für mich. Immer. Du und ich.

Mein schwarzer Mann.
Ich danke dir.

30.12.06 20:43, kommentieren