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Wieder mittendrin.. oder doch nicht?

Jetzt f?ngt alles wieder an. Der t?gliche Terror, die ganzen Zahlen und Latten, das ganze Strampeln.. wof?r?

Die t?gliche Routine.
Ich verrecke noch eines Tages daran mir selbst und meiner Zeit hinterherzurennen.

Bin richtig aufgel?st gewesen, hab fast 2 Stunden am St?ck geheult.. hat sich wieder begonnen zu drehen, das Gedankenkarussell..

Um ehrlich zu sein, erdr?ckt mich der Alltag, verstehe nicht wie die anderen Erdenb?rger das machen.. einfach so zu leben. Es stresst mich, raubt mir zuviel meiner Kraft.. bin ich depressiv oder einfach nur anders?

Hab das Babysitten einfach abgesagt. Stand da und hab geheult. Sinnlos gestammelt, dass ich das nicht mehr packe und so. Und die beiden gl?cklichen wonnigen Mamas haben mich angeschaut als sein ich halb tot und wieder aufp?ppelungsbed?rftig.

Und dann frage ich mich.. WAS packe ich eigentlich nicht mehr? Das Leben, oder mich selbst?

Nie h?tte ich gedacht, dass es mich wieder hineintreiben k?nnte. Ich hab tats?chlich wieder angefangen, jedenfalls versuche ich es.. weil ich mal wieder eine Sicherheit brauche.. Zahlen.. dieses hin und her.. Karotten, Paprika und ?pfel.. machen war satt, aber nicht warm.. nicht wirklich warm da, wo ich es jetzt br?uchte.

Warum spiele ich mit dem Leben, warum mache ich es selbst so krank?


m.

1 Kommentar 12.1.06 18:21, kommentieren

Ich kann mich nicht entscheiden..

Ich w?nschte, es w?re noch mal Mai. Mein 16. Geburtstag. Damals war alles noch anders. Ich wollte es. Ich wollte meinen K?rper besiegen. Tagelang konnte ich fasten und ich liebte es.
Ich wei? noch die Zahl.
Die verdammte Zahl des 5. Mai 2005 Ich wei? noch, dass ich Bananenkuchen gebacken hatte und an diesem Tag nichts weiter a? als das.

Ich sah uns beide, meine 2. H?lfte und mich. Wir waren im Kino. Am Bahnhof. Ich balancierte in der Sonne. Und sie fragte mich, warum das alles. Und ich war stolz auf mich. Verdammt stolz. Es war dieser kranke Stolz. Dieser Sieg ?ber die anderen.

Jetzt sitze ich hier. F?hl mich bald tot therapiert. Will wieder dort sein. Um mich dann anders zu entscheiden. Um es drauf anzulegen, um NOCH tiefer zu fallen. ich h?tte es gebraucht. Dann w?re vielleicht diese Sehnsucht verschwunden.

Diese Sehnsucht, noch einmal zu fallen.

Nocheinmal meinen K?rper abzuschaben von allem ?bel, zu reduzieren, auszumergeln.

Es ist krank. Aber es ist ein Teil von mir.


Ich bin nicht mehr so stark wie damals, weil ich mittlerweile Angst habe vor mir selbst. Aber die Gedanken, sie sind da und zerst?ren meinen Tag, fesseln all meine Aufmerksamkeit. Dabei soll es nur WEG!!!!!!!!!!!!!!!!!!


m.

17.1.06 23:24, kommentieren

Throwing myself away

Ich kriegs nicht auf die Reihe, mich anzunehmen, es einfach zu akzeptieren.

Essen heute war wieder gro?e Sch.. und ich liebe meinen Schatz so.. heute abend wollen wir doch zusammen was essen gehen. Wahrscheinlich chinesisch. Ich liebe das so. Ich liebe ihn so.. ist das nicht der Wahnsinn.. mein ganzer Kopf alles.. dreht sich um ihn. Keine Ahnung warum ich f?hig bin, so zu lieben.


m.

1 Kommentar 20.1.06 15:05, kommentieren

Never ending story made of false promises and hurt souls

Der wundersch?ne Morgen, der mir das Herz ?ffnete ward zerst?rt. Wie bl?hte es in mir, als ich meine Mutter sah, mit ihr fr?hst?cken wollte. Die warme ureigene Mutterliebe sp?rte, die um sie war und die ich so brauche.

Ich sollte Geld zahlen f?r eine Patenschaft f?r ein Kind in Afrika, sollte mich am "Familienprojekt" beteiligen. Ich sagte, ok, aber mehr als 3 Euro seien nicht drin, ich wolle was sparen.
Er lie? mich nicht in Ruhe, dr?ngte mich zu 5 und ich wollte nicht. Ich merkte, dass es nur ein Vorwand war, eine versteckte Botschaft. Mein Taschengeld k?rzen? Wenn du denkst, dass dich das weiterbringt, wenn du denkst, dass du mir so zeigen kannst, dass du st?rker bist? Dann tu's doch..
alles verselbstst?ndigte sich.. nichts war mehr um seinetwillen, die Diskussion entflammte und er konnte nicht verstehen, was er mit mir machte.. mit uns machte..

Dann warf er mir auch noch vor, dass ich nur weine, um ihn zu zerst?ren. Ich kann nicht verstehen, dass man die Gef?hle anderer so wenig achten kann..
Am Ende merkte ich, dass alles so wie damals war.. die selben Strukturen, die selben Themen, die selben Worte.

Nur denke ich inzwischen, dass ich st?rker bin. Wahrscheinlich sogar st?rker als die anderen hier.

Immer ist da der Gedanke.. wieder anzufangen. Solche Situationen sind wunderbare Ausl?ser.. wenn man verletzt wird, neigt man dazu, die Klinge gegen sich selbst zu richten, sich auszuhungern..


Aber jetzt merke ich, dass mich das nicht mehr so zufrieden macht wie fr?her.. es tobt nur.


Aber du hast schon recht.. ich bin dadurch nicht mehr ich.. weil ich nicht mehr wei?, was mir Halt und Sinn gibt, wenn es nicht mal mehr meine Selbstgei?elung gibt.



mari

1 Kommentar 22.1.06 21:55, kommentieren